Täglich einen Grassaft

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Weizengras, Gerstengras, Dinkelgras, Hafergras…. alle haben sie eins gemeinsam, sie stammen aus der Familie der Süßgräser. Sie sind modern und gesund! Und was bitte hat das jetzt mit unseren Hunden zu tun? Auch unsere Hunde fressen aus verschiedenen Gründen täglich Gras. Die meisten Tiere tun das. Auch der Mensch hat sich die die Früchte der Süßgräser zur Basisnahrung gemacht.

Warum fressen Hunde Gras?

Wie eben schon erwähnt, fressen Hunde aus verschiedenen Gründen Gras. Die einen fressen Gras und erbrechen es danach. Die Vermutung liegt nahe, dass sie ihren Magen damit reinigen. Süßgräser sind sehr Faserstoffreich. Jeder der länger auf einem Grashalm herumkaut merkt das. Die Faserstoffe reinigen den Darm und helfen der Darmtätigkeit auf die Sprünge. Viele Hunde fressen also Gras um ihrem Körper bei der Reinigung zu unterstützen. Aufgrund des hohen Nährstoffgehalts, wird zudem auch noch der Stoffwechsel angekurbelt. Und ich bin mir sicher, dass viele Hunde es auch einfach fressen weil es ihnen schmeckt oder Spaß macht. Außerdem ist es in unangenehmen Situationen oftmals nützlich gaaanz schnell mal „beschäftigt“ zu sein und sich mit dem rettenden Grashalm zu beschäftigen 😉

Süßgräser schmecken süß

Süßgräser schmecken nicht nur süß, sie sind auch sehr gehaltvoll! Sie sorgen für schöne Haut und schönes Fell (auch die Haare werden schön davon  ;-)) und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Enzymarbeit durch den hohen Zinkgehalt. Wildgräser sind auch hier gezüchteten vorzuziehen. Je mehr Sonnenlicht eine Pflanze im Freiland (!) gesehen hat, desto mehr Chlorophyll produziert sie und desto höher ist auch ihr natürlicher Omega-3-Fettsäurengehalt

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Das wichtigste auf einen Blick:

  • Kieselsäure
  • Lecithin
  • zellschützende Antioxidantien
  • viele B-Vitamine, die auch Parasiten abschrecken!
  • sehr reich an Zink
  • Chlorophyll
  • Faserstoffe

Übrigens: Auch die Ananas gehört zu der Ordnung der Süßgrasartigen!

Täglich ein Grassaft

Die Eigenschaft unserer Hunde Gras zu fressen, können wir natürlich unterstützen. Da es mich immer besonders reizt ohne viel Aufwand mir und meinem Hund etwas Gutes zu tun, möchte ich natürlich wieder zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ein Grassaft ist da genau das Richtige. Bei unserem Morgenspaziergang sammle ich ein kleine Bund Süßgras an einer Stelle wo es mir am besten schmeckt. Zuhause angekommen schneide ich es klein und ab damit in den Mixer. Ein Schluck Saft und etwas von dem Trester (reine Faserstoffe) wandern in den Hundenapf (natürlich kann man auch das Gras mit der Gemüsemahlzeit vermixen). Reich an Mineralien, werte ich so die Barf Mahlzeit auf.

Tipp: Gerade bei älteren Tieren eignet sich das hervorragend, da die Faserstoffe den Kot auflockern.

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Hier mein Lieblingsrezept:

  • 1 Bund Süßgras nach Wahl (etwa 2 cm)
  • 1 Apfel
  • Wasser ca. 250 ml
  • Saft einer Zitrone

Wer wie ich keinen teuren Entsafter hat, kann sich auch mit dem Mixer einen Grassaft herstellen. Hierzu einfach alles zerkleinert in den Mixer geben, Wasser hinzufügen und das Mixgut anschließend durch ein Passiertuch oder Nussbeutel drücken. Den Zitronensaft füge ich zum Schluss hinzu, wenn bereits ein Schluck davon in den Hundenapf gewandert ist. Ich mache mir so fast jeden Morgen ein Grassaft. Er bringt den Stoffwechsel in Schwung und macht gute Laune!

Auf dieselbe Art und Weise kann man auch Kokosmilch herstellen. Der Trester eignet sich ebenfalls hervorragend zur Darmpflege. Mehr dazu hier.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Kerstin vom komPETenz Team

 

 

 

 

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4 Gedanken zu “Täglich einen Grassaft

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