Enzymreiche Nahrung für die Gesundheit Ihres Hundes

 

In der Barf Ernährung oder auch Rohfütterung sind reichlich Nahrungsenzyme enthalten. Enzyme übernehmen wichtige Funktionen im Stoffwechsel des Hundes. Eine gute Verdauung steht ebenfalls in direktem Kontakt mit den Enzymen. Sie spielen somit eine Entscheidende Rolle für die Gesundheit Ihrer Lieblinge.

Was sind Enzyme und wo kommen sie vor?

Enzyme sind Proteinmoleküle, die im Körper viele Funktionen haben. Sie spalten die Nahrungsmoleküle in kleinere Einheiten auf, welche dann gut von den Zellen aufgenommen werden können.

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Verdauungsenzyme werden im Körper von den Speicheldrüsen, dem Magen, der Bauchspeicheldrüse und dem Dünndarm produziert und helfen dabei, die Nahrung aufzuspalten. Beispiele hierfür sind: Proteasen, Lipase und Amylase

Stoffwechselenzyme werden in den Zellen produziert und kommen im ganzen Körper vor. Sie sind an sämtlichen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Nahrungsenzyme kommen zahlreich in frischen, rohen Lebensmitteln wie z. B. Fleisch, Fisch und Gemüse vor. Sie werden ab einer Temperatur von etwa 42° Celsius zerstört. Verdauungs- und Nahrungsenzyme spalten die Nahrung auf, so dass die Nährstoffe in den Blutkreislauf aufgenommen werden können. Nahrungsenzyme werden also mit der Nahrung aufgenommen. Beispiele hierfür sind Papain und Bromelain.

 

Enzyme in der Barf Ernährung unterstützen die Verdauung

Enzyme helfen dem Organismus, Nahrung zu verdauen und Nährstoffe aus Eiweißen, Fetten, Pflanzenfasern  und Kohlenhydraten aufzunehmen. Eine einfache und sehr effektive Möglichkeit den Körper unserer Hunde hierbei zu unterstützen, ist das Füttern von enzymreicher Nahrung.

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Ananas und Papaya – enzymreiche Südfrüchte

Gerade in der Umstellungsphase auf Barf, kommen diese Früchte oft zum Einsatz. Sie wirken sich positiv auf die Verdauung und den gesamten Organismus aus. Sie sind sehr reich an Antioxidantien und anderen Vitalstoffen. Zudem haben sie eine Antiparasitäre Wirkung, welche ein gesundes Darmmilieu schafft, in dem unerwünschten Darmparasiten der Nährboden fehlt.

Die Ananas hat einen sehr hohen Gehalt an Bromelain. Dieses Enzym spaltet das Eiweiß in der Nahrung auf und hilft so bei der Verdauung. Bromelain ist ebenfalls Wirksam bei akuten und chronische Entzündungen und unterstützt das Immunsystem, indem es krankmachende Spaltprodukte, die bei Entzündungsprozessen entstehen, beseitigt.

Die Papaya ist genau wie die Ananas reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Die Papaya hat einen hohen Gehalt an Papain. Dieses Enzym spaltet ebenfalls das Eiweiß in der Nahrung auf und hilft so bei Verdauungs- und Bauchspeicheldrüsen Problemen. Besonders die Kerne sind sehr enzymreich. Diese sollten aber nur sehr gering dosiert gefüttert werden, da sie scharf sind (Kerne ausschließlich von Bio Früchten verwenden). Die Papaya kann auch bei Verdauungsstörungen wie Blähungen und Durchfall helfen. Als proteinspaltendes Enzym, enzieht Papain den Darmparasiten, die sich von unverdautem Eiweiss ernähren, den Nährboden.

Diese Eigenschaften machen Ananas und Papaya zu wertvollen Früchten in der Barf Ernährung.

Sie sollten vor allem bei Südfrüchten Bio Produkten den Vorrang gewähren, da diese weniger belastet sind!

 

Für Fragenn stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen und Ihren Tieren weiterhin beste Gesundheit

 

Ihr komPETenz Team

 

 

 

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2 Gedanken zu “Enzymreiche Nahrung für die Gesundheit Ihres Hundes

  1. Meine Hündin leider seit der Geburt an Allergien, Juckreiz und Schlabbert am Po und den Pfoten. Ich habe fast alles versucht und nun bekommt sie Kortison. Da ich das nicht möchte und es auch nicht wirkt, schleiche ich es wieder aus ( über mehrere Wocheb ). Ich benutze unterstützend Walnussblätter und betupfe ihre Knabberstellen. Ich würde sie gern wieder barfen und überlege ob sie 2 Wochen zur Darmreinigung, Reis bekommt und danach wieder Putenfleisch. Rind usw geht nicht. Haben sie Tipps für mich um das Immunsystem zu stärken bzw den Darm? Ich denke das Problem liegt ganz klar dort.

    Mit freundlichen Grüßen

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    1. Hallo, sicherlich würde sich eine angepasste Ernährung und vor allem eine richtig durchgeführten Darmsanierung anbieten. Jedoch würde ich in diesem Fall empfehlen dem Problem auf den Grund zu gehen. Ein Darmfloracheck wäre hier geeignet und die fachkundige Betreuung eines THPs. Pauschal und aus der Ferne lässt sich da nur schwer eine Diagnose stellen. LG Kerstin Müller

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